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The Idea Behind
Origins of CommonVote
CommonVote ist eine Plattform für gesellschaftliche Abstimmungen — mit demografischer Tiefe. Nicht nur, was Deutschland denkt. Sondern wie unterschiedlich wir über dieselbe Frage denken.
01Die Ausgangsfrage
Medien zeigen Extreme. Algorithmen bestätigen, was wir ohnehin glauben. Umfragen pressen ein Ergebnis in eine einzige Zahl. Und in Gesprächen sagen wir oft nicht, was wir wirklich meinen.
Das Ergebnis: Wir reden aneinander vorbei. Wir glauben, die Gesellschaft sei gespalten — aber wir wissen nicht einmal, wo genau, wie sehr und warum.
CommonVote ist die Antwort auf diese Frage.
02Was wir sind
Ein 28-jähriger Student in Berlin denkt anders über die Energiewende als eine 52-jährige Unternehmerin in Bayern. Beide haben Recht. Beide haben Kontext. Beide verdienen Sichtbarkeit.
CommonVote macht diesen Unterschied sichtbar — nicht, um zu spalten, sondern um zu verstehen.
Jeder Nutzer stimmt ab. Nicht nur mit einem Klick, sondern als Mensch mit Kontext:
freiwillig · anonym · aggregiert
„Bist du mit deiner finanziellen Lage zufrieden?“
Antwort „Ja“ · nach Region gefiltert
03Die drei Ebenen des Erlebnisses
Eine Stimme
Eine Frage. Zwei bis fünf Antworten. Eine Stimme. Keine Agenda, kein Algorithmus, der dir sagt, was du denken sollst.
Perspective Gap
Nach der Abstimmung siehst du nicht nur das Gesamtergebnis. Du siehst, wie Männer und Frauen abstimmen, wie die unter 30 und die über 50 denken — und wie groß dieser Unterschied wirklich ist.
My Perspective
Du verstehst, wo du im gesellschaftlichen Gesamtbild stehst. Nicht als Urteil. Sondern als Spiegel — dein persönlicher gesellschaftlicher Fingerabdruck.
04Von der Skizze zur Plattform
Düsseldorf · 2018 · Marc André Terhorst
„Wer eine weise Antwort verlangt, muss vernünftig fragen."Goethe — auf dem Deckblatt des ersten Businessplans
Schon 2018 hielt Marc André Terhorst die Idee in einem Businessplan fest. „Die moderne Demokratie steht vor großen Herausforderungen", schrieb er damals. „Wie denkt Deutschland?" Der Kern war von Anfang an da: jeder Stimme ein Gewicht geben — und Meinungen sichtbar machen, gefiltert nach Alter, Geschlecht und Herkunft.
commonvote. — gemeinsame Abstimmung. Und ein Imperativ: »C'mon, vote!«
»Common Questions — your answer.« Die Vision: jeder Stimme ein Gewicht geben und sichtbar machen, wie Deutschland wirklich denkt — repräsentativ, auswertbar, für jeden zugänglich.
Schon im allerersten Entwurf: ein Onboarding nach Nickname, Alter, Geschlecht, Herkunft, Wohnort und Religion. Die demografische Tiefe war von Tag eins der Kern — nicht ein späteres Feature.


»Are you ready for commonvote?« — von Hand skizziert: links das Gesamtergebnis, rechts dieselbe Frage, gefiltert nach Frau, Alter und Region. Der Perspective Gap, lange bevor er einen Namen hatte.

Aus drei Säulen wurde eine klare Idee: sichtbar machen, wie unterschiedlich wir denken. Die Skizzen von 2018 sind heute Realität — nuancierter, demografisch fundiert, ehrlich.
05Was wir nicht sind
06Warum wir das machen
Die meisten gesellschaftlichen Missverständnisse entstehen nicht aus Böswilligkeit — sondern aus Unwissenheit. Wir wissen einfach nicht, wie der andere denkt. Wir schätzen falsch ein, wie groß der Konsens ist — und wie groß die Differenz.
CommonVote schafft einen Raum, in dem diese Differenz sichtbar wird. Nicht spektakulär aufgebauscht, nicht auf Links/Rechts vereinfacht. Sondern nuanciert, demografisch fundiert, ehrlich.
Das ist unser Versprechen. Das ist CommonVote.